All Posts By

Jean Marius Biawa

Schulung 5

Bericht: MCB 3D Technology & Additive Manufacturing produziert Trainingsmodell für WinGD

By | News | No Comments
 

Kompetenzzentrum

für Bionik.

If you can think it,

we can design it.

 

If you can think it,

we can design it.

 

If you can think it,

we can design it.

 

Kompetenzzentrum

für Bionik.

 

If you can think it,

we can design it.

MCB 3D Technology & Additive Manufacturing produziert Trainingsmodell für WinGD

Das Modell einer Kraftstoffeinspritz-Steuereinheit soll an verschiedenen Standorten zu Trainingszwecken eingesetzt werden.

Abb. 1:  fertiges Modell der 3D-gedruckten Steuereinheit (links) / CAD-Modell Steuereinheit (rechts)

Anfang 2018 erhielt MCB 3D Technology & Additive Manufacturing von Winterthur Gas & Diesel (WinGD), einem führenden Hersteller großer Zweitakt-Schiffsdieselmotoren, den Auftrag, ein Trainingsmodell für Schulungszwecke anzufertigen. Dieses Modell der Kraftstoffeinspritz-Steuereinheit der modernsten Motorenreihe aus dem Hause WinGD sollte dem Originalbauteil sehr ähnlich, aber deutlich leichter, die einzelnen Komponenten wiederum farblich voneinander abgesetzt sein.

Da die ICU eine der Hauptkomponenten der modernen Common-Rail-Einspritzsysteme von WinGD ist, ist es von größter Wichtigkeit, dass die Besatzungen sie verstehen und korrekt bedienen. In speziellen Kursen werden die Ingenieure daher für den Bordbetrieb geschult, und das von MCB 3D-gedruckte Modell der ICU hilft den Ausbildern dabei, den Einspritzvorgang und die elektrische sowie elektronische Hardware des Einspritzsystems zu veranschaulichen.

Abb. 2: WinGD practical courses (links) / WinGD Engines Theoretical Courses (rechts)

Die Techniker der MCB Group bedienten sich für die Herstellung des ICU-Modells der FDM-Technologie (fused deposition modelling), eines 3D-Druckverfahrens, bei dem geschmolzener Kunststoff aus einer Düse das Werkstück Schicht für Schicht aufbaut.

Als Vorlage dienten die Originalbaupläne der ICU. Die Teile des Innenlebens, die später nicht sichtbar sind, wurden vorher am Computer ausgehöhlt, um das Endprodukt leichter und den Herstellungsprozess weniger komplex zu halten. Auf diese Art hat das Engineering-Team jedes Einzelteil separat modelliert und angepasst.

Nach der Fertigung wurden alle Teile nachgearbeitet und die jeweils notwendige Oberflächenveredelung durchgeführt. So wurde ein konzeptionelles Anschauungsmodell mit hervorragenden Fit- und Formeigenschaften hergestellt, mit dessen Hilfe die Ingenieure im Schulungszentrum von WinGD für die Arbeit an hochmodernen Schiffsdieselmotoren gemacht werden.

 

Über MCB 3D Technology & Additive Manufacturing GmbH

MCB 3D Technology & Additive Manufacturing, ein Tochterunternehmen der MCB Group mit Sitz in Hamburg, Deutschland, bietet 3D-Druck- und Rapid-Prototyping-Services für zahlreiche Bereiche an, z.B. Luft- und Raumfahrt, Automobil-, Sport- und Konsumgüter, Dentalmedizin und Prothetik, Architektur und Telekommunikation. Auf Basis verschiedener additiver Fertigungstechnologien werden konzeptionelle und funktionelle Prototypen aus Polymer- und Metallwerkstoffen in Produktionsqualität hergestellt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.mcb-group.com.

 

Über Winterthur Gas & Diesel

WinGD ist ein führender Entwickler von langsam laufenden Gas- und Dieselmotoren. Diese werden weltweit auf Seeschiffen aller Art eingesetzt, etwa auf Öl- und Produktentankern, Massengutfrachtern, Autotransportern, Stückgut- und Containerschiffen. Der Hauptsitz von WinGD befindet sich in Winterthur, Schweiz. In seinem Diesel Technology Center in Oberwinterthur verfügt WinGD über umfangreiche Forschungs- und Schulungseinrichtungen auf dem neuesten Stand der Technik. WinGD hat weltweit Niederlassungen und gehört der China State Shipbuilding Corporation (CSSC) an.

Weitere Informationen finden Sie unter www.wingd.com.

 

Neben WinGD beliefert die MCB 3D Technology & Additive Manufacturing  auch namhafte Unternehmen weltweit und aus der Region. Unsere Flexibilität und unser Know-how machen uns zu geschätzten Partnern in den unterschiedlichsten Branchen. 

Drei Kompetenzbereiche für maximale Kundennähe:

  1. Engineering Services
  2. Additive Fertigung
  3. CNC-Fertigung

Sie haben ein ähnliches Projekt ? Dann sind Sie bei uns richtig.

Sprechen Sie uns an!
Dipl-Ing-Jean-Marius-Biawa

Ein 3D-Drucker kann auch Leben retten

By | News | No Comments
 

Kompetenzzentrum

für Bionik.

If you can think it,

we can design it.

 

If you can think it,

we can design it.

 

If you can think it,

we can design it.

 

Kompetenzzentrum

für Bionik.

 

If you can think it,

we can design it.

MCB Group Logo

Ein 3D-Drucker kann auch Leben retten

Jean-Marius Biawa, ein Mann mit afrikanischem Herzen, fertigt in seiner Firma mit zwei Dutzend Druckanlagen 3D-gedruckte Produkte nach individuellen Kundenwünschen an.

Nach vielen zufriedenen Jahren als Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik fand Jean-Marius Biawa, es sei an der Zeit, ein eigenes Technologieunternehmen zu gründen. Im hit-Technopark hat er sich seinen Traum mit der „MCB 3D Technology & Additive Manufacturing GmbH“ nun erfüllt und sich mit seinen Mitarbeitern auf nach Kundenwunsch entworfene, 3D-gedruckte Produkte spezialisiert. Das Unternehmen möchte vor allem Maschinenbau- und Medizintechnikbetriebe sowie Unternehmen aus dem Auto- und Flugzeugbau ansprechen.

Biawa erzählt die Geschichte eines Mädchens mit einem Hirntumor in den USA. Wegen der schwierigen Lage des Tumors konnte nicht operiert werden. Nach einem CT und einer MRT konnte jedoch mithilfe additiver Fertigung (3D-Druck) ein detailgetreues Modell ihres Gehirns hergestellt werden. So konnten die Ärzte die Gefahrenstellen erkennen und das Mädchen schließlich erfolgreich operieren. Ein Beispiel für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von 3D-Drucktechnik.

„Hart arbeiten, aber locker bleiben“, das ist Jean-Marius Biawas Lebensmotto. Der Familienvater bezeichnet sich als Mann mit afrikanischem Herzen und dem Arbeitseinsatz eines chinesischen Fabrikarbeiters, geprägt durch eine Studien- und Promotionslaufbahn in Deutschland (der Doktortitel in Festkörpermechanik ist in Arbeit). Das sei sein Erfolgsgeheimnis. Er stützt sich dabei auf seine Kollegen: Experten aus dem Flugzeug-, Maschinen- und Modellbau, aus Schifffahrt und Medizin, die aus der MCB Group ein junges und dynamisches Erfolgsteam machen.

Dem Unternehmen stehen inzwischen zwei Dutzend große 3D-Druckanlagen zur Verfügung, mit denen mit den verschiedensten Materialien gearbeitet werden kann.
Außer additiven Fertigungsverfahren bietet die MCB Group auch CNC-Dienstleistungen im Bereich der Fräs- und Drehtechnik an und in einem dritten Geschäftsbereich den kompletten Engineering-Full-Service: von der Beratung über das Design bis zur Fertigung der Werkstücke, alles aus einer Hand.
Und immer mit Blick auf die weniger Privilegierten. Biawa: „Einen Teil des Gewinns werden wir an soziale Projekte spenden.“

Den Originalbeitrag findet ihr bei HIT-Technopark